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sehen. verstehen & sich entfalten

Warum Achtsamkeit das Fundament meiner Angebote bildet.

Achtsamkeit öffnet den Raum, in dem jede:r auf ganz persönliche Weise die Verbindung zu sich selbst wiederfinden kann.

Viele unserer inneren und äußeren Schwierigkeiten entstehen, weil wir uns selbst aus dem Blick verlieren. Wir funktionieren im Außen – oft für Andere, statt wahrzunehmen, zu fühlen, zu spüren, was wir im Moment brauchen.

Achtsamkeit ist für mich kein Zusatz, sondern der Anfang von allem – eine bewusste, freundliche Hinwendung zu dem, was da ist. Erst wenn wir uns selbst wirklich wahrnehmen, können wir auch erkennen, was wir brauchen – und wie Veränderung gelingen kann.

Wer sich selbst besser kennenlernt, legt den Grundstein für

Veränderung, Entwicklung & Entfaltung.

Für ein Leben, das sich stimmig anfühlt.

Manche Menschen fühlen sich innerlich leer, getrieben oder falsch – nicht, weil etwas mit ihnen „nicht stimmt“, sondern weil sie versuchen, jemand anderes zu sein. Dabei liegt echte Stärke darin, bei sich selbst anzukommen.

  • Warum fällt es uns so schwer, uns selbst zu spüren?
  • Warum übergehen wir unsere Bedürfnisse, bis Körper oder Seele nicht mehr mitspielen

Achtsamkeit bedeutet, hinzuhören. Ehrlich hinzuschauen. Die eigenen Gefühle, Grenzen und Wünsche ernst zu nehmen – nicht erst, wenn es zu viel wird, sondern jeden Tag ein Stück mehr.

Selbstwahrnehmung ist der Anfang.

Ein Weg zurück zu sich selbst. 
Und nach vorn ins eigene selbstbestimmte Leben.

Selbstwahrnehmung

Um mit uns selbst in Kontakt zu kommen, braucht es erstmal achtsame Wahrnehmung.
So lernen wir uns kennen mit unseren Schwächen und Stärken, können uns unserer innersten Werte bewusst werden, unsere Blockaden erkunden, unsere Grenzen wahrnehmen.

Selbstkenntnis

Und erst wenn wir uns besser kennen, können wir unsere oft unangenehmen Gefühle dahinter besser verstehen, und erkennen, warum sie sich eigentlich überhaupt melden, und welche unerfüllten Bedürfnisse darunterliegen.

Selbstakzeptanz

Erst dann können wir lernen uns zu akzeptieren. Dazu gehört auch, dass wir ein bisschen etwas über die Strategien erfahren, die wir uns als Kinder angeeignet haben, um besser mit unseren Beziehungspersonen auszukommen. Das, was wir »weghaben wollen« war damals eine wertvolle Überlebensstrategie, ohne die wir nicht gut durchgekommen wären. Es gilt sie wertzuschätzen.

Selbstvertrauen

Und erst wenn wir uns akzeptieren können, können wir uns selbst auch vertrauen, können uns einschätzen, was ist für uns machbar, was passt nicht zu uns.

Selbstfürsorge

So können wir echte Selbstfürsorge praktizieren. Dazu gehört nicht nur ein Wellness-Wochenende, sondern vor allem auch Grenzen setzen lernen. Und das geht nur, wenn ich vorher auch wahrgenommen habe, wann meine Grenzen übertreten werden, oder in welchen Situationen ich selbst meine Grenzen missachte. 

Selbstliebe

Mit der Zeit entwickelt sich dadurch auch eine Selbstliebe, die ich mit reiner Körperoptimierung, Wissens- oder Geldanhäufung niemals erreichen kann.

Selbstbewusstsein

 So erklärt sich auch gut das Wort »Selbstbewusstsein«.  Ich kann nur selbstbewusst sein, wenn ich meines wahren Selbsts bewusst bin.

Meine Angebote

Telefonisches Kennenlerngespräch

Telefonisches Kennenlerngespräch ca. 20 Minuten 

Unsere Zusammenarbeit beginnt mit einem kurzen Erstgespräch, das etwa 20 Minuten dauert. Es dient dem gemeinsamen Kennenlernen. Dabei schilderst du mir dein Anliegen, und ich kann sehen, ob ich die richtige Coachin/Therapeutin für dich bin. Auch können wir herausfinden, ob die „Chemie“ zwischen uns stimmt. Denn die richtige „Chemie“ ist für ein gelingendes Coaching/eine gelingende Therapie sehr entscheidend. 

Vorraussetzung für unsere Zusammenarbeit ist, dass du wirklich etwas in deinem Leben verändern möchtest. Ich kann dir nichts „wegmachen”, ich kann dich nur unterstützen, dein Inneres kennenzulernen und dir Impulse zur Veränderung geben.

Möchtest du ein Coaching oder eine Therapie?

Beim Coaching geht es eher um Themen aus dem Alltag oder um persönliche Veränderungswünsche psychisch stabiler Menschen.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie befasse ich mich mit Leiden, die einen Krankheitswert haben. Also Symptome, die laut ICD10 (Klassifikation psychischer Störungen der WHO) eine Diagnose ergeben.

Was für dich in Frage kommt, und ob ich in deinem Fall die richtige Coachin/Therapeutin bin, klären wir im unverbindlichen Kennenlerngespräch.

Vereinbare gerne einen Termin für unser Kennenlerngespräch
per Telefon oder per E-Mail:

Einzelgespräch 1:1

Im Einzelgespräch hast du Raum für all das, was dich gerade bewegt. Manche Menschen kommen mit einem klaren Anliegen, andere eher mit einem diffusen Gefühl von Überforderung, Unruhe oder dem Wunsch nach Veränderung. Beides ist willkommen.
Gemeinsam schauen wir hin: auf innere Konflikte, belastende Beziehungen, Übergänge im Leben, Entscheidungsfragen oder wiederkehrende Muster. In einem geschützten Rahmen kannst du dich sortieren, neue Perspektiven entwickeln und deinen eigenen Weg klarer wahrnehmen.

Einzelbegleitung im Umgang mit alternden Eltern

Wenn Eltern älter werden, geraten viele Menschen in eine Situation, für die es keine klare Vorlage gibt. Gefühle wie Überforderung, Schuld, Unsicherheit oder innere Zerrissenheit bleiben oft unausgesprochen – und man fühlt sich schnell allein damit.
Hinzu kommt, dass die Beziehung zu den eigenen Eltern meist eine lange Geschichte hat und alte Verstrickungen oder ungelöste Konflikte in dieser Lebensphase besonders spürbar werden.

Im Einzelgespräch schauen wir gemeinsam darauf,
– wie du deine innere Stärke entwickeln kannst,
– wie du liebevoll und klar Grenzen setzt,
– wie du überlegt handelst statt nur zu reagieren,
– wie eine ruhigere, friedvollere Kommunikation möglich wird,
– und wie du dich von lähmenden Schuldgefühlen lösen kannst.

Gerade wenn Eltern sehr herausfordernde Persönlichkeiten haben, kann das Erlernen gesunder Abgrenzung ein zentraler Schritt sein. Ziel ist es, einen Weg zu finden, der sowohl Selbstbestimmung als auch Verbundenheit ermöglicht – und dir wieder mehr Zuversicht schenkt.

Wenn du dich auf diesen Weg begeben möchtest, lade ich dich herzlich zu einem unverbindlichen Kennenlerngespräch ein. Schreibe mir dafür einfach eine Mail.

Kosten Einzelgespräch

60-Minuten-Sitzung Coaching oder Therapie 90 Euro *

Die gesetzliche Krankenkasse kommt für die Leistungen der Heilpraktiker für Psychotherapie nicht auf. Selbstverständlich berate und behandle ich dich gerne als Selbstzahler.

Wenn du eine:n psychologische:n Psychotherapeut:in suchst, bei dem die Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden, hilft dir die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) gerne weiter:

https://www.kvb.de/service/patienten/terminservicestelle/terminservicestelle-psychotherapie/**  (Letzter Zugriff am 11. August 2025)

Hier gibt es auch noch eine sehr informative Webseite von der kassenärztlichen Vereinigung mit einer kurzen Erklärung über den Unterschied verschiedener Therapiemethoden:

https://www.116117.de/de/psychotherapie.php    (Letzter Zugriff am 11. August 2025)

 

*Meine Therapie- und Coachingangebote sind aufgrund der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 Abs. 1 UStG umsatzsteuerbefreit. Aus diesem Grund erhebe ich keine Umsatzsteuer und weise diese folglich auch nicht aus.

Begegnungsraum

Begegnungsraum für echte Kommunikation & tiefe menschliche Verbindung

Nicht nur Menschen ohne Freunde fühlen sich mit anderen Menschen zu wenig verbunden. Auch Menschen, die viele Freunde haben können sich im Herzen einsam fühlen. Weil man sich zwar trifft und darüber austauscht, was man so unternimmt, aber keine Verbindung untereinander entsteht.

Das Problem der Einsamkeit ist momentan in allen Medien präsent. Noch nie haben wir soviele Kommunikations-Möglichkeiten gehabt. Und trotzdem fühlen sich soviele Menschen einsam. 

In meinen Begegnungsräumen werden wir lernen, echt zu kommunizieren, sich zu zeigen, zuhören und die/den andere:n wirklich wahrnehmen in seinem SoSein …

Wenn du Interesse am Begegnungsraum hast und über den nächsten Termin informiert werden möchtest, schreibe mir gerne eine Mail an:  

Nur wenn wir uns zeigen,
können wir wirklich gesehen werden –
und in echte Verbindung treten.

Wenn Eltern älter werden – meine Vorträge online & in Präsenz

Herausforderung alternde Eltern

Nächster Vortrag:

Am 16. Januar 2026 um 16:30 Uhr
im »Hinterhof 8« in der Marktstraße 8 in München-Altschwabing
Nähe Münchner Freiheit
Lust dabei zu sein? Dann meldet euch per Mail an: mail@barbaraglueck.de

Online-Vorträge

Wenn die eigenen Eltern altern, verändert sich oft das gesamte Familiensystem – mit vielen emotionalen, praktischen und zwischenmenschlichen Herausforderungen.

Damit das Thema dabei nicht zu schwer oder trocken wird, bringe ich gerne Leichtigkeit und Humor hinein: Ich liebe es, komplexe Zusammenhänge mit meinen Strichmenschlein zu veranschaulichen. So werden meine Vorträge lebendig und greifbar – und vieles, was wir im Kopf längst wissen, wird durch die Bilder fühlbarer. Oft gelingt es dann, mit einem liebevollen Augenzwinkern auf die eigenen Muster zu schauen – und genau dort beginnt Veränderung.

In dem Vortrag gebe ich Impulse, wie z.B.:

  • Innere Muster aus der Kindheit wahrnehmen
    Muster, die im Umgang mit den Eltern bis heute wirken – und verstehen, wie dieses Erkennen mehr Klarheit, Ruhe und Handlungsspielraum im Miteinander ermöglichen kann.

  • Besser kommunizieren
    Wie Gespräche weniger in Streit enden und stattdessen Verständnis und Verbundenheit schaffen.

  • Achtsamkeit und Selbstfürsorge
    leben, ohne schlechtem Gewissen – denn nur wer gut für sich sorgt, kann auch gut für andere da sein.

  • Erwartungen und Schuldgefühle
    hinterfragen, die aus alten Glaubenssätzen stammen – und wie du dich von dem Druck befreist, »alles richtig machen zu müssen«.

  • Ein stabiles Unterstützungsnetz
    aufbauen – ohne alles allein tragen zu müssen.

Der Vortrag zeigt Wege auf, wie du trotz emotionaler Altlasten, praktischer Anforderungen und neuer Rollenverteilung ein liebevolles und respektvolles Miteinander mit deinen Eltern gestalten kannst – und dabei selbst nicht auf der Strecke bleibst.

Dabei kombiniere ich Fachwissen mit viel Empathie, Praxisnähe und Achtsamkeit. Ein Vortrag, der stärkt, klärt und inspiriert – nicht nur für den Umgang mit den eigenen Eltern, sondern auch mit sich selbst.

Zusatzmodul bei meinen Vorträgen in Altenheimen: Mehr Miteinander mit Pflegekräften

Wenn ich in Altenheimen den Vortrag gebe, baue ich ein zusätzliches Modul ein, das sich einem oft übersehenen, aber wichtigen Thema widmet:

Dem guten Miteinander zwischen Angehörigen und Pflegekräften im Altenheim.

Gerade wenn die Eltern in einer Pflegeeinrichtung leben, entsteht ein sensibles Spannungsfeld:
Auf der einen Seite die erwachsenen Kinder, die sich sorgen, oft unter Druck stehen und das Beste für ihre Eltern wollen. Auf der anderen Seite das Pflegepersonal, das täglich viel leistet, unter Zeitdruck arbeitet – und sich nicht selten missverstanden oder kontrolliert fühlt.

In diesem Zusatz-Modul lade ich Angehörige ein, mit Achtsamkeit und Verständnis auf diese Beziehung zu schauen.
Sie bekommen Impulse, wie sie…

  • ihre eigene Rolle und Verantwortung klarer sehen können, ohne sich selbst zu überfordern
  • Vertrauen aufbauen, anstatt (oft unbewusst) zu kontrollieren
  • realistische Erwartungen entwickeln – an sich selbst und an das Pflegepersonal
  • ihre Anliegen konstruktiv einbringen, ohne in Konflikte zu geraten
  • mehr Verbindung und Zusammenarbeit im Alltag gestalten – zum Wohl aller Beteiligten

Dieses Modul schafft Entlastung, stärkt Beziehungen und eröffnet neue Perspektiven auf eine oft herausfordernde Lebenssituation.

Nachbericht eines Online-Vortrags bei den webgrrls – einem Frauennetzwerk:

»Deine Eltern altern? – Impulse für ein besseres Miteinander im Alltag, dein Seelenwohl und mehr Verbundenheit«

Conny Rüping von den »webgrrls« hat einen Nachbericht über meinen Vortrag am 14. Mai 2024 geschrieben, den ihr auch auf der Webseite des Frauennetzwerkes lesen könnt: https://webgrrls-bayern.de/nachbericht-barbara-glueck-2024/

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Am 14.5.2024 nahm uns Barbara Glück, Coachin und Heilpraktikerin für Psychotherapie, mit auf eine Reise, die eine ganz besondere ist. Sie brachte uns näher, wie sich der Weg zu einem guten Miteinander gestalten lässt, wenn die Eltern altern und mehr Unterstützung brauchen.

Als Einstieg machte Barbara mit uns eine Achtsamkeitsübung, um uns ins Hier und Jetzt zu holen und in der Gruppe eine Verbundenheit herzustellen. Das sorgte gleich für eine gute Atmosphäre. Sie sprach dann über ihre Erfahrungen mit dem Thema und wie sich daraus ein großes Interesse entwickelte, sich tiefer damit auseinanderzusetzen, warum in dieser Lebensphase häufig so viele Schwierigkeiten auftreten. Und damit, wie es möglich ist, sich und den alternden Eltern Erleichterung zu verschaffen.

Relikte aus der Vergangenheit

Die Einstiegsfrage war: Was hält uns von einem besseren Miteinander ab? Wie können wir Stress, der im täglichen Umgang entsteht, vermeiden? Als Grundlage sieht Barbara Liebe, nur wer von ihr erfüllt ist, kann Liebe weitergeben. Warum können viele von uns das nicht?

Ein Aspekt sind Überlebensstrategien, die wir in der Kindheit entwickelten und die bis heute wirken. Kinder haben Bedürfnisse, etwa nach Nahrung, Geborgenheit, Nähe, Eigenständigkeit. Sie erfahren aber, dass die Botschaften der Eltern bezüglich ihrer Wünsche nicht immer dazu passen, wodurch innere Konflikte entstehen. Der vorhandene starke Bindungsimpuls führt dann dazu, dass Kinder ihre Gefühle, Impulse und Bedürfnisse wegdrücken. Sie lernen, dass ihre Wünsche und Vorstellungen den Eltern nicht gefallen. Nach und nach entwickeln sich Glaubenssätze, Muster und Bewältigungsstrategien, weil sie angenommen und geliebt werden wollen.

Wer als Kind nicht gelernt hat, auf die eigenen inneren Vorgänge zu vertrauen, sie zu akzeptieren und mit auftretenden Konflikten gut umzugehen, steckt als Erwachsener in Schwierigkeiten. Die betreffenden Personen hängen an ihren alten Strategien, die längst nicht mehr nützlich sind. Die Empfehlung von Barbara: „Schau mit Achtsamkeit und Akzeptanz auf dich selbst, lern dich kennen, wie du bist.“ Dabei geht es ihr um Selbstfindung, nicht darum, einer Idealvorstellung hinterherzulaufen („Ich muss alles für meine Eltern tun“).

Selbstfürsorge und Achtsamkeit

Hier können Selbstfürsorge in Form von Achtsamkeit und Entspannung, Coaching und Therapie helfen. In erster Linie geht es darum, die üblichen, automatisch ablaufenden Reiz-und-Reaktions-Muster zu erkennen, zu unterbrechen und neue Handlungsalternativen zu entdecken.

Achtsamkeit steht dabei im Mittelpunkt, das nicht urteilende Wahrnehmen von Empfindungen im gegenwärtigen Moment, im Hier und Jetzt. Es geht darum, ohne Veränderungswunsch anzunehmen, was ist, mit Offenheit und Akzeptanz Erlebnisse und Erfahrungen zu beobachten. So kann sich der Kontakt zu sich selbst verstärken, ebenso die Selbstwahrnehmung und Fokussierung. Barbaras Tipp: „Sorge öfter mal für Ruhe fürs Gehirn und weniger Dauerbeschallung, um Stress zu reduzieren. Gönne deinen Ohren und deinem Hirn Auszeiten, damit du zur Ruhe und zu dir selbst kommen kannst.“

Beziehung auf Augenhöhe und gute Kommunikation

Warum das so wichtig ist? Selbstfürsorge ist eine der Voraussetzungen, um sich um andere gut kümmern zu können, Selbsterkenntnis und Selbstliebe sind zwei weitere. Auf dieser Basis kannst du dich im Miteinander mit deinen Eltern gut positionieren, es geht sehr um Augenhöhe. Deine Eltern können und wollen – solange sie geistig dazu in der Lage sind – die Verantwortung für sich selbst tragen. Sie sind mündig und möchten in der Regel nicht bevormundet werden. Doch oft findet eine Art Rollentausch statt. Die Kinder verhalten sich wie die Eltern und die Eltern werden zu Kindern.

Hier ist gute Kommunikation entscheidend. Hinterfrag auch dein Verhalten: Hörst du deinen Eltern zu? Gibt es oft heftige Diskussionen oder Streit? Wenn ja, ziehen sich Eltern oft zurück und schalten ab. Um dies zu vermeiden, ist ein achtsamer Dialog hilfreich. Nimm auch mal die Perspektive deiner Eltern ein. Kannst du ihre Meinung oder Haltung nachempfinden? Und Schnittmengen finden, sodass ihr zu tragfähigen Kompromissen kommt? Laut Barbara geht es hier unter anderem um echtes Interesse, Offenheit, Empathie, Respekt und Wertschätzung. Hier wies sie auch auf die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg hin. Sie beruht darauf, Wahrnehmungen und Gefühle zu beschreiben, ein Bedürfnis zu schildern und eine Bitte zu äußern. Ein weiterer Tipp von Barbara: „Überleg dir vorab, wie der Dialog über ein bestimmtes Thema aussehen kann, leg dir sachliche Argumente zurecht.“

Erwartungen und Schuldgefühle überwinden

Glaubenssätze wirken häufig auch dann, wenn wir das Gefühl haben, uns nicht richtig um unsere Eltern zu kümmern, Schuldgefühle entstehen. Das geschieht, wenn wir eigene Erwartungen oder auch die (von uns angenommenen) Erwartungen anderer nicht erfüllen. So entsteht Druck. Auch hier hilft es, unsere Gedanken zu hinterfragen. Woher kommen Ideen wie: Erwachsene Kinder müssen sich um ihre Eltern kümmern. Sie sind dazu verpflichtet. So wie ihre Eltern sich um sie gekümmert haben. Auch der Satz „Du sollst Vater und Mutter ehren“ wirkt bei vielen von uns im Untergrund. So kommt es leicht zum Aufrechnen: Was hast du für mich getan? Was muss ich für dich tun? Das lässt sich umgehen, indem über Gefühle und Bedürfnisse gesprochen wird, um einen liebevolleren Alltag mit mehr Verständnis füreinander zu gestalten.

Sinnvolles Hilfsnetzwerk bilden

Ein weiterer wichtiger Aspekt bezieht sich auf die praktische Unterstützung im Alltag. Finde heraus, wo deine Eltern wirklich Hilfe oder Beistand brauchen. So lässt sich ein Hilfsnetzwerk aus Familienangehörigen, Freunden, Verbänden und professionellen Dienstleistungen bilden, das im Alltag tatsächlich für Erleichterung sorgt. Barbara riet hier dazu, auch mal fünfe gerade sein zu lassen, die Selbstwirksamkeit der alten Menschen ist wichtiger als eine nach den eigenen Vorstellungen saubere Wohnung.

Jetzt geht’s los

Zum Abschluss fasste Barbara die wichtigsten Aspekte noch einmal zusammen und fragte nach, womit wir Teilnehmende morgen ganz konkret beginnen wollen. Einige der Antworten: bewusster kommunizieren, mehr Fragen stellen, mich mit Achtsamkeit auseinandersetzen, Meditation in den Alltag bringen. Der Abend steckte voller wertvoller Impulse, die auch ohne alternde Eltern im Alltag unterstützend wirken können. Genau, und morgen geht es ja gleich los mit der Umsetzung! Danke, Barbara, auch für Deine wunderbaren Folien, von denen Du uns einige zur Verfügung gestellt hast!

Die Referentin

Barbara Glück arbeitete viele Jahre als Mediengestalterin in einem großen Unternehmen. Berufsbegleitend absolvierte sie verschiedene Ausbildungen im psychologischen Bereich und füllte so ihren Methodenkoffer, bis sie seit Anfang 2023 in Vollzeit und selbstständig als Coachin und Heilpraktikerin für Psychotherapie anfing zu arbeiten. Ihr ist es ein echtes Anliegen, Menschen dabei zu unterstützen, eine neue Perspektive auf sich und ihr Verhältnis zu ihren Eltern zu bekommen, um einen für alle Beteiligten guten Umgang im Alltag zu ermöglichen.

Workshops

Eine Reise zu mehr Selbstbestimmung & Verbundenheit

In diesem Workshop verbinden wir Gespräch, Meditation, Reflexion und Leichtigkeit – mit Raum für Tiefe und auch für Lachen.

Gemeinsam beschäftigen wir uns unter anderem mit Fragen wie:

  • Was haben meine Bedürfnisse mit meinen Gefühlen zu tun?

  • Wie kann ich gut für mich sorgen, auch im herausfordernden Alltag?

  • Wie gelingt es, Grenzen zu setzen, ohne von Schuldgefühlen begleitet zu werden?

  • Wie kann wertschätzende Kommunikation helfen, Konflikte zu entschärfen oder zu vermeiden?

Darüber hinaus sprechen wir über typische Belastungen wie Überforderung, geben Impulse für erholsamen Schlaf und erkunden, wie Selbstfürsorge auch dann möglich ist, wenn Zeit knapp ist. Eigene Themen und Fragen der Teilnehmenden haben dabei ebenfalls Platz.

Wenn du Interesse an meinem Workshop hast und über den nächsten Termin informiert werden möchtest, schreibe mir gerne eine Mail an:

Walk & Breathe

Unter Walk & Breathe biete ich achtsames Nordic Walking sowie achtsame Wanderungen an. Im Gehen verbinden wir Bewegung mit bewusster Atmung, Wahrnehmung und kleinen Impulsen zur Selbstfürsorge. So entsteht Raum, um zur Ruhe zu kommen, den eigenen Körper wieder besser zu spüren und innerlich aufzutanken.

Weitere Informationen zu Inhalt und Ablauf findest du auf meiner Seite „Selbstfürsorge“:
https://barbaraglueck.de/selbstfuersorge/

Wenn du Interesse hast oder Fragen dazu, melde dich gerne persönlich bei mir:

Meine Art zu arbeiten

Wie sieht die Zusammenarbeit mit mir aus?
Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, was deine ganz persönliche Herausforderung ist. Von dort aus begleite ich dich dabei, dein inneres Erleben besser kennenzulernen, wertzuschätzen und deinen eigenen Weg zu finden. Wir arbeiten mit dem, was sich im Moment zeigt.

In meiner Arbeit spielen achtsames Spüren, Fühlen, Reflektieren und Imaginieren eine zentrale Rolle. So kannst du Zusammenhänge zwischen Gedanken, Gefühlen und Bedürfnissen erkennen – und entdecken, dass vieles einen Sinn hat oder einmal hatte. Dieses Verstehen eröffnet neue Perspektiven und ermöglicht es, alte belastende Energien loszulassen.

Warum Coaching und nicht nur Bücher oder Beratung?
Vielleicht hast du bereits viel gelesen, recherchiert oder versucht, Dinge allein zu verändern. Wissen ist wertvoll – reicht jedoch oft nicht aus. Denn unser Wohlbefinden entsteht nicht nur durch Verstehen, sondern vor allem durch Erleben. Wir sind Menschen mit Gefühlen, Bedürfnissen und einer ganz eigenen Geschichte.

In meiner Arbeit geht es nicht um Selbstoptimierung oder Perfektion. Es geht darum, durch Achtsamkeit und Bewusstheit in einen echten Kontakt mit dir selbst zu kommen: dich wahrzunehmen mit dem, was gerade da ist, nichts zu verdrängen und deinem inneren Erleben Raum zu geben. Nur so kann ein Leben entstehen, das sich stimmig anfühlt – denn niemand kann sich im Maßanzug eines anderen wohlfühlen.

Wenn dich dieser Ansatz anspricht und du dir persönliche Begleitung wünschst, melde dich gerne bei mir. Ich arbeite mit psychotherapeutisch orientierten und achtsamkeitsbasierten Methoden. Deine Gefühle – ob Schuld, Ärger, Wut, Trauer oder anderes – dürfen da sein und gesehen werden, auch im Rahmen eines Coachings.

Achtsamkeit in meiner Arbeit bedeutet für mich:

Lernen mich bewusst wahrzunehmen,
mit meinen Gedanken und Gefühlen,
die gerade im Moment auftauchen
und erkennen, durch welche Bedürfnisse diese Gefühle auslöst wurden.