Gedächtnissprechstunde
Ich merke immer wieder, wieviel Unsicherheit in diesem Bereich vorhanden ist, und teilweise aus Scham viel zu lange gewartet wird.
Der Übergang von Vergesslichkeit zur Demenz ist fließend.
Und je früher eine Demenz diagnostiziert wird,
umso mehr kann man tun,
umso eher kann man den Verlauf verlangsamen.
Eine Abklärung ist auch wichtig um eine kognitive Beeinträchtigung als Symptom von anderen Krankheiten auszuschließen.
Menschen mit leichten kognitiven Einschränkungen in München können zum Beispiel zur diagnostischen Abklärung in die Gedächtnissprechstunde in die Forschungsklinik vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie kommen. So wird gleichzeitig die Forschung unterstützt. Es reicht hierfür eine Überweisung vom Hausarzt.
www.psych.mpg.de/gedaechtnissprechstunde
Letzter Zugriff 18.2.2026
Film für Angehörige von an Demenz Erkrankten
Inzwischen haben sehr viele Menschen in ihrem Bekanntenkreis jemanden, der beginnende Demenz hat. Manche sind ratlos, wie sie mit ihm/ihr umgehen sollen. Für sie habe ich einen sehr guten Film entdeckt von Sophie Rosentreter. Sie ist eine ehemalige TV-Moderatorin, die eine demenzkranke Großmutter hatte und einen Film darüber gedreht hat, was sie gerne schon am Anfang der Demenz ihrer Großmutter gewusst hätte. Der Film heißt „Alles anders – wie leben mit Demenz. Orientierung und Hilfen für Partner, Familie und Freunde“. Man kann ihn z.B. direkt bei dem Verlag medhochzwei kaufen.
Viele kostenfreie Angebote für Angehörige von an Demenz Erkrankten
Der Verein Desideria Care unterstützt deutschlandweit die Angehörigen:
Unter anderem auch kostenfreie Online-Angehörigen-Seminare:
https://www.desideria.org/angebote-fuer-angehoerige/angehoerigenseminare
wohlBEDACHT e.V. München
Der Verein schreibt über sich selbst:
WohlBEDACHT e.V. ist ein Projekteverein für Demenzkranke und ihre Familien. Er hat fünf Wohngemeinschaften für Demenzkranke gegründet, zwei in Riem und drei im Stadtteil Allach, und die erste Nachtpflege Deutschlands ins Leben gerufen. Der Verein unterstützt Angehörige, Ehrenamtliche und Profis aus der Pflege durch ein eigenes Fortbildungsprogramm, eine Beratungsstelle für seltene Demenzerkrankungen, ein bundesweit erreichbares Krisentelefon, offene Treffs und ein Ausflugsprogramm, die „Kulturhäppchen“.

